Herzlich willkommen auf unsereren Seiten

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Herzliche Einladung

Sonntag, 2.Oktober um 10 Uhr Erntedank-Fest In diesem Jahr laden wir Große und Kleine zum Familiengottesdienst am Erntedankfest ein. Wir freuen uns über mitgebrachte Gaben, mit denen wir im Gottesdienst den Altar schmücken wollen! Im Anschluß werden von den Konfi s selbst gebackene Brote verkauft und wir eröff nen die Werkschau der „Glaubensboxen“! Pn. Annika Woydack

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60 Jahre Paul-Gerhardt-Kirche

Im Oktober feiern wir 60 Jahre Paul-Gerhard. Als Auftakt zu unserem Jubiläum findet am 1. Oktober ein Benefizkonzert der Deutschen Stiftung für Denkmalschutz zugunsten der Sanierung der Paul-Gerhardt-Kirche statt. Wir freuen uns über ein Violinkonzert von Florian Sonnleittner, Erster Konzertmeister des Symphonieorchesters des Bayrischen Rundfunks! Bitte vormerken!
Sie sind herzlich eingeladen, mit zu feiern.
Siehe auch Termine

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Herzliche Einladung zur Offenen Kirche

Seit nun mehr über einem Jahr ist die Paul-Gerhardt-Kirche dienstags von 16:00 bis 18:00 Uhr für alle, die möchten, geöff net. Wir, das „Off ene Kirche“-Team, bestehend aus 6 Leuten, freuen uns auf jeden Besucher und jede Besucherin. Sicherlich ist es interessanter, eine alte Kirche zu besuchen, die uns viele Geschichten und Geschichte erzählen kann, aber auch die Paul-Gerhardt-Kirche kann nun schon auf 60 Jahre zurück schauen. Die Schönheit entdeckt man erst auf den zweiten Blick. Da sind zuallererst einmal die Fenster, die wie ein Band um die Kirche geschlungen erscheinen. An der Nordseite wird aus der Schöpfungsgeschichte erzählt, während die Südseite Szenen der Off enbarung des Johannes darstellt. Aber auch ohne zu wissen, was zu sehen ist, haben die Fenster ihren besonderen Reiz: Am Nachmittag, wenn sich die Sonne nach Westen neigt, dringt das Licht durch das halbdurchlässige Glas und taucht das Kirchenschiff in ein warmes Licht. Wenn ich meinen Dienst während der „Offenen Kirche“ versehe, habe ich es mir angewöhnt einige Kerzen anzuzünden, zum Beispiel am Lichterbaum, nur die Altarbeleuchtung anzuschalten und das Deckenlicht auszulassen. Musik läuft dann über einen CD-Player – zum Beispiel Orgelmusik oder Lieder von Paul Gerhardt. Da kann ich abschalten und über Gott und die Welt nachdenken. Eine Präsentation mittels PC erzählt die Geschichte der Kirche, und wir erfahren manche interessanten Hintergründe. Vor dem Eingang der Kirche steht ein gedeckter Tisch, als Einladung einzutreten. Ein Flyer, der vom Team erarbeitet wurde, liegt auch aus, der die Präsentation unterstützt. Wir machen uns auch Gedanken darüber, wie das Interesse gesteigert werden kann, in das Gotteshaus zu kommen. Seit einer Woche stehen große Tafeln auf den Stufen der Kirche, die es leichter machen sollen, einzutreten. Es ist immer eine Freude, wenn jemand kommt, manchmal kommt es dann zum Gespräch, auch bei einer Tasse Kaff ee. Kurzweilig war für mich der erste Einsatz während der „Off enen Kirche“: die Kinder des Kinderladens „Wilde 13“ spielten bei sonnigem Wetter auf dem Kirchenvorplatz; einige der Kinder waren neugierig und kamen in den Kirchenraum. Anfangs noch zurückhaltend erzählten sie mir dann, was sie über Kirche im Allgemeinen wussten, stellten Fragen und berichteten über ihre Erlebnisse mit der Kirche. Ein Mädchen verriet mir, dass sie einen der heiligen drei Könige im Krippenspiel darstellte. Ein Junge war ganz angetan von den großen Kirchenfesten, aber am tollsten fand er das „Laternelaufen“. Auch wenn die Besucher mal spärlich sind, ist das kein Problem für mich. Ich habe dann Zeit, diesen großen Raum auf mich wirken zu lassen. Vor allem dann, wenn – wie oben beschrieben – das Licht der Sonne durch die Fenster dringt. Den Straßenlärm nicht mehr wahrnehmend, kann ich dann entspannen und über Alles und Nichts nachsinnen. – Es lohnt auch mal, den Raum der Stille aufzusuchen, der sich unter dem Altarraum befi ndet. Dort könnte man fast meinen, man befände sich auf einem Schiff und das Licht, dass durch diese Fenster dringt, tut auch seine Wirkung. Kiek mol wedder in! Uwe-Karsten Neubauer

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Kirchengemeinderatswahl

Einen großen Schritt gemeinsam gehen in diesem Jahr alle Kirchengemeinden in der Nordkirche. Erstmals werden in über 1000 Gemeinden neue Kirchengemeinderäte (KGR) gewählt. Fast zwei Millionen wahlberechtigte Kirchenmitglieder sind zur Wahl aufgerufen. Und noch etwas ist neu: Das Wahlalter wurde gesenkt. Erstmals dürfen jetzt alle mitwählen, die spätestens am 13. November ihr 14. Lebensjahr vollendet haben. Auch die Paul-Gerhardt-Gemeinde wählt am 1. Advent ihr neues Leitungsgremium. Zusammen mit den Pastorinnen werden die 12 neu zu wählenden Mitglieder der KGR in den kommenden sechs Jahren die Verantwortung für die Gemeinde tragen. Für die Wahl vorgeschlagen werden können alle volljährigen Gemeindemitglieder. Bis zum 18. September können Sie Wahlvorschläge einreichen. Das Formular dazu gibt es im Gemeindebüro oder auf der Webseite der Nordkirche. In einer Gemeindeversammlung am 30. Oktober, auf unserer Homepage und in einer Sonderausgabe unseres Gemeindebriefes werden danach alle Kandidaten präsentiert. Stimmen sie mit!

http://www.stiftung-kiba.de

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Herzlich Willkommen Nala Levermann

Nala Levermann ist seit dem 1. April Kirchenmusiker in der Paul-Gerhardt-Gemeinde. Hier stellt er sich vor: „Ich bin 31 Jahre und lebe seit 12 Jahren in Hamburg. Seit dem Beginn meines Kirchenmusikstudiums habe ich hier in verschiedenen Kirchen als Kantor und Organist gewirkt. Daneben habe ich aber auch immer gerne ganz andere Musik von Jazz bis Theatermusik in Bands und Ensembles gemacht. Bis jetzt konnte ich schon die Chöre, die Kinder und die Gemeinde kennenlernen und sehe und höre, dass es viel Freude und Interesse an Musik in der Gemeinde gibt. Ich freue mich sehr auf viel gemeinsames Singen und Musizieren mit den ganz verschiedenen Gruppen, die hier vor Ort sind. Ich bin gespannt auf gemeinsame musikalische Gottesdienste, Chorkonzerte, Gemeindefeste und was sonst noch alles kommt…“

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Brief an die Gemeinde

Brief an die Gemeinde Liebe Gemeinde der Paul- Gerhardt- Kirche, wir sind hier in Saalbach Hinterglemm in Österreich auf einer 15-tägigen Jugendreise. Zusammen sind wir hier 38 Jugendliche und 10 Betreuer, die viel Spaß haben. Auf der Jugendreise wandern wir, unternehmen Ausfl üge wie Schwimmen, in den Hochseilpark gehen, Minigolfen und Airtracking. Uns ist sehr wichtig, dass die Gruppe zusammen hält, darum unternehmen wir oft Gruppenspiele. Mit unserer Pastorin Annika machen wir Einheiten zu den Themen Gott und die Welt. Dadurch werden wir zum Denken über unseren eigenen Glauben angeregt. Das Wetter war in den letzten Tagen überwiegend gut – so konnten wir den Fußballplatz und den Basketballkorb rund ums Haus nutzen. Wir hoff en, dass das Wetter weiterhin so gut bleibt und freuen uns schon auf die nächste Freizeit. Herzliche Grüße von der Paul-Gerhardt-Jugend!

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Gemeindeversammlung

Sonntag, 30. Oktober 11.15 Uhr, Saal Gemeindeversammlung Im Namen des Kirchengemeinderates freue ich mich, alle Mitglieder der PaulGerhardt-Gemeinde herzlich zur diesjährigen Gemeindeversammlung einzuladen. Im Zentrum steht in diesem Jahr die Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl des neuen Kirchengemeinderats am 1. Advent. Natürlich halten wir auch wieder einen kleinen Mittags imbiss bereit. Wir freuen uns auf Sie!
Britta Fehr, 2.Vorsitzende

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Auf ein Wort

Offenheit. Was bedeutet das eigentlich? Moderne Menschen betonen gerne ihre Offenheit. Wir sind off en für Neues. Damit sagen wir: Wir sind interessiert an anderen Menschen und ihren Erfahrungen. Und wir haben vor Begegnung mit dem, was uns fremd ist, keine Angst. Aber stimmt das eigentlich? Off en zu sein, ist auch riskant – eben weil man das Neue nicht kennt. Wer wirklich off en ist, der riskiert auch etwas. Zum Beispiel die Begegnung mit etwas, das einem „komisch“ vorkommt. Zum Beispiel die Begegnung mit einem Menschen, der einem fremd ist. Da kommt jemand in mein Haus, in meine Kirche, in meine Straße und sieht ganz anders aus, spricht anders, riecht anders als ich es erwarte. Es sagt sich so leicht, off en zu sein für Neues und Fremdes, aber wirklich mit Offenheit durch’s Leben zu gehen, verlangt Selbstvertrauen. Und Gottvertrauen! Wie schwer das ist, erleben wir heutzutage immer mehr. Wie oft ist da nicht Angst im Spiel, wenn wir einem Fremden gegenüberstehen, den wir nicht einschätzen können! Es ist riskant, in einer off enen Gesellschaft zu leben. Freiheit und Anonymität, Persönlichkeitsrechte und Räume des öff entlichen Lebens kosten etwas. Sie sind in unserer Zeit nicht selbstverständlich, auch wenn wir sie wie selbstverständlich wahrnehmen. Sich aber frei in öffentlichen Räumen bewegen zu können, das ist sehr wertvoll! Ich denke, Bewegungsfreiheit und Off enheit sollten normal, aber nicht egal sein. Ich möchte nicht, dass sie mich oder einen anderen Menschen Mut kosten. Mir ist es wichtig, dass ich mich als evangelischer Christenmensch in unserer Gesellschaft nicht verstecken muß. Und es ist mir wichtig, dass dies auch für andere gilt, unabhängig davon, welcher Weltanschauung oder Religion sie anhängen. Jesus hat es in der Bergpredigt so gesagt: „Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch.“ (Mt 7,12). Gut zu wissen, auf welche Haltung die christliche Lesart von Offenheit in unserer Gesellschaft gründet.
Ihre Pastorin Barbara Schiffer